Haar in der Suppe

Verantwortliche Kommunen in Rheinland-Pfalz warten stets mit Spannung auf den Prüfberichts des Landesrechnungshofs. Denn Lob oder Kritik aus Speyer haben für die Betroffenen erhebliche Konsequenzen. Das kennt man auch in Morbach.

Zur Erinnerung: Die Prüfbehörde hatte im vergangenen Jahr scharf in Richtung Einheitsgemeinde geschossen. Damals hatte Präsident Hartloff gerügt, dass die Kommune bei einem Förderantrag für die Energielandschaft Einnahmen verschwiegen habe. Ein Vorwurf, den Bürgermeister Eibes damals entschieden zurückwies. Dennoch dauerte es lange, bis eine neue Finanzierung für das Modellprojekt gezimmert war. Diesmal blickte der Verwaltungschef der offiziellen Reaktion aus Speyer gelassener entgegen. Denn der Rathaus-Neubau war von den Rechnungsprüfern - wie vorgeschrieben - im Vorfeld begleitet worden. Dennoch fanden sie ein Haar in der Suppe: die frei vergebenen Planungsleistungen. Dafür hatte man im Morbacher Rathaus gute Gründe. Wie die Sache ausgeht, bleibt dennoch ungewiss. i.rosenschild@volksfreund.de