Handeln statt nur zu reden

Alle reden über die demografische Entwicklung und die Probleme, die für die Dörfer im Hunsrück damit verbunden sein können. Berglicht handelt. Und zwar auf eine ungewöhnliche, aber Erfolg versprechende Art und Weise.

Es versteht sich von selbst, dass ein 500-Einwohner-Ort keine große Kampagne machen kann, die das Ziel hat, Neubürger im Dorf anzuwerben. Das können, wenn überhaupt, nur größere Einheiten. Aber wem es in Berglicht und Umgebung schon mal gefallen hat, der ist auch schnell mal auf der richtigen Internet-Seite, um sich schlau zu machen. Damit Interessenten den Ortsbürgermeister ansprechen, da muss der Umzugswunsch schon sehr konkret sein. Ansonsten ist die Hemmschwelle zu hoch. Abgesehen davon weiß der Bürgermeister sicherlich nicht von jeder Verkaufsabsicht. Kompliment! Aktionen wie diese sind gefragt, damit die Hunsrück-Dörfer Chancen haben, gegen alle demografischen Trends zu bestehen. Die Berglichter stellen unter Beweis, dass man nicht immer das große Geld braucht, um die richtigen Steine ins Rollen zu bringen. Oft genug reicht auch "Köpfchen". i.rosenschild@volksfreund.de