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Hans-Peter Linz zum Katastrophenschutz

Meinung : Eins muss ins andere greifen

Der Hochwasserschutz kann nicht alle schützen, aber im Landkreis Bernkastel-Wittlich wird viel getan.

Wer jetzt beklagt, dass „zuwenig“ getan wird, der irrt gewaltig. Schlussendlich gibt es nämlich nie einen 100 prozentigen Schutz gegen Kata­strophen.

Wenn man aber betrachtet, seit wie vielen Jahren im gesamten Landkreis Hochwasser- und Stark­regengefahren wahrgenommen und mit verschiedenen Programmen bearbeitet werden, dann zeigt sich, dass die Menschen an der Mosel, im Hunsrück und in der Eifel sich über die Gefahren sehr bewusst sind.

Eines zeichnet sich ab: Dort, wo man ohnehin schon seit Jahrhunderten an die Gefahren des Wassers gewöhnt ist, ist die Sensibilität  für das Thema natürlich höher.  Aber auch die Kommunen in der Eifel und im Hunsrück sind nicht untätig geblieben und entwickeln ihre Starkregenkonzepte.  Zwei Schwerpunkte kristallisieren sich heraus, die ineinander greifen müssen: Einerseits die Ausstattung der Feuerwehren mit neuer Technik, andererseits die Präventionsarbeit. Und zu diesem letzteren ist nach wie vor die Mitarbeit möglichst vieler Menschen aus der Bevölkerung entscheidend. Nur wenn man weiß, wo im Falle eines Starkregens das Wasser über die Ufer oder aus dem Kanal tritt, kann man schon im Vorfeld Sandsäcke oder die modernen „Flut-Leitplanken“ installieren, um Schlimmeres zu verhindern.

hp.linz@volksfreund.de