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Hans-Peter Linz zur Dorfmoderation in Kröv

Meinung : Jetzt ist ein langer Atem nötig, um Dinge voranzubringen

Die Kröver Bürgerinnen und Bürger haben in mehreren Workshops fleißig bei der Dorfmoderation mitgearbeitet, kreative und  auch realisierbare Vorschläge gemacht und viel Zeit und Arbeit investiert.

Mit ihrer Idee, das Moselufer als Raum für Nachbarschaftstreffen und kleinere Veranstaltungen zu nutzen,  stehen die Kröver auch nicht alleine da.

Dieser Trend setzt sich immer mehr durch und darauf wird auch reagiert, wie zum Beispiel in Wittlich, wo das Lieserufer neu gestaltet wurde oder  in Trier mit seiner neuen Freitreppe an der Mosel. Solche Freiräume, in denen die Menschen sich ungezwungen begegnen können,  fördern   die Dorfgemeinschaft und schaffen besonders für Neubürger einen niedrigschwelligen Zugang, um in die Gemeinschaft zu finden.

Jetzt ist es wichtig, einen langen Atem zu haben, um diese Projekte voranzubringen.   Dabei ist zu hoffen, dass die Politiker und Vereine in Kröv den beteiligten Bürgerinnen und Bürgern dabei helfen, am Ball zu bleiben und ihre Projekte auch zu realisieren.

Wenn alle Beteiligten zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen, dann kann die Dorfmoderation durchaus erheblich dazu beitragen, das Leben in der Kommune zu verbessern und  einen Ort  wie Kröv, der  vom Fremdenverkehr lebt, auch für Touristen attraktiver zu machen.

hp.linz@volksfreund.de