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Hans-Peter Linz zur Stadtratssitzung in Traben-Trarbach

Kommunalpolitik : Befremdliche Sitzung

Es ist löblich, auf die Gesundheit der Mitglieder des Gremiums und der Besucher zu achten und in der Sitzung auf das Tempo zu drücken. Dennoch: Die Lorettahalle ist sehr groß, die Mindestabstände können gewahrt werden und vor allem: Das Thema der jüngsten Sitzung - die Parkraumbewirtschaftung - ist brisant, weil  es viele Bürger betrifft. 

Deshalb wäre es dringend erforderlich gewesen, die einzelnen Tagesordnungspunkte vor der Abstimmung allgemeinverständlich zu erläutern und die Beschlüsse zu verlesen, wie das in den Sitzungen von Stadträten anderer Städte auch geschieht. Das wäre das Mindeste, was all die Bürger, die die Sitzung besucht haben, hätten erwarten können. Dafür wäre durchaus genug Zeit geblieben. Stadtvorstand und Stadtrat hätten die  Bürger in ihre Entscheidungen mit einbeziehen können, was auch ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber dem Bürger gewesen wäre.
Dass die Stellungnahmen der Fraktionen nicht verlesen werden durften, ist noch wesentlich befremdlicher.
Es ist höchste Zeit für mehr Transparenz in Traben-Trarbach!

hp.linz@volksfreund.de