Heftige Diskussion um Mobilitätsstudie

Heftige Diskussion um Mobilitätsstudie

Mit zwei neuen Buslinien soll der Nationalpark Hunsrück-Hochwald erschlossen werden. Das Angebot sei zu sehr auf Tourismus zugeschnitten, kritisierten Anwohner.

Birkenfeld/Thalfang. Bei der Vorstellung der Mobilitätsstudie zum Nationalpark auf dem Umwelt-Campus in Birkenfeld kam es zu lebhaften Diskussionen. Bernhard Alscher, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Birkenfeld, sagte: "Ich bin enttäuscht von dieser Studie. Darin ist die Regionalentwicklung und Bürgerbeteiligung noch nicht mal im Ansatz zu erkennen. Diese Idee halte ich für hirnrissig!"
In der Studie, die ein Planungsbüro aus Dortmund im Auftrag des Landes erstellt hat, geht es um die Anbindung des Nationalparks über zwei neu einzurichtende Buslinien. Eine Reaktivierung der Hunsrück- und Hochwaldbahn habe hingegen kein Potenzial für den Alltagsverkehr, hieß es. Die Studie sieht eine Erschließung insbesondere von vier Freizeitparks mit einer Erweiterung des Busnetzes vor. In der Diskussion wurde kritisiert, dass dabei der Bahnhof in Idar-Oberstein als Drehkreuz vorgesehen sei. Eine Verbesserung der Süd anbindung fehle, um die Moselorte anzuschließen. Zudem wurde gefordert, auch den Flugplatz Hahn in das Konzept zu integrieren. Ausführlicher Bericht in der morgigen Ausgabe.

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