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Hereinspaziert: Türmchen soll im nächsten Jahr zugänglich werden

Hereinspaziert: Türmchen soll im nächsten Jahr zugänglich werden

Das Wittlicher Burgtürmchen, auch schlicht Türmchen genannt, wird 2017 genau 700 Jahre. Damit ist es das älteste Gebäude der Stadt, auch wenn es längst nicht mehr im Originalzustand ist.


Aber das kleine Haus unter der auffälligen Dachhaube mit dem breiten Schornstein prägt das architektonische Gesicht Wittlichs, immerhin liegt es prominent am Ende der Burgstraße in der Kurve, in der die viel befahrene Kurfürstenstraße später in die Friedrichstraße übergeht.
Aktuell hat die Stadt laut früheren Angaben 33 500 Euro in den Erhalt des Überbleibsels der Stadtbefestigung von 1317 investiert. Laut Bürgermeister Joachim Rodenkirch ist man jetzt wegen der Kreuzrenovierung mit der Denkmalpflege im Gespräch. Das sogenannte Schaftkreuz aus dem Jahr 1703 soll aus der Werkstatt Gebrüder Wolff stammen. "Der Zeitplan ist, dass man diese Maßnahme im nächsten Jahr realisieren kann und dann das Türmchen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen", so Joachim Rodenkirch in der Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses. Wie genau der Zutritt ins Türmchen künftig möglich gemacht werden soll, sagte er nicht. sos