1. Region
  2. Mosel, Wittlich & Hunsrück

Hetzerather diskutieren über Straßenverkehr

Hetzerather diskutieren über Straßenverkehr

Die Verkehrszählung, Parksünden und die Sanierung des Ortskerns sind die Themen der nächsten Bürgerversammlung in Hetzerath. Die Ortsgemeinde will, dass nur noch LKW über die Hauptstraße fahren dürfen, die Adressen im Ortskern anfahren.

Hetzerath. Vertreter des Landesbetriebs Mobilität werden bei der Einwohnerversammlung in Hetzerath am Mittwoch, 1. Februar, die Ergebnisse der Verkehrszählung im Juni vorstellen. Sie hatte gezeigt, dass ein Drittel weniger Laster als noch vor zwei Jahren durch die Kirchstraße fahren (der TV berichtete). In der Hauptstraße waren es ein Viertel weniger LKW.
Allerdings sind in der Gemeinde Stimmen laut geworden, die diese Ergebnisse anzweifeln. Deshalb soll es bei der Bürgerversammlung die Gelegenheit zur Debatte geben.
"Wir wollen auch darüber sprechen, wie es jetzt weitergehen soll", sagt Ortsbürgermeister Werner Monzel. Grundsätzlich ist die Ortsdurchfahrt für LKW ab 7,5 Tonnen gesperrt. Ausgenommen sind Anlieger oder LKW-Fahrer, die etwas in Hetzerath erledigen wollen. Nach Auskunft Monzels haben zahlreiche Firmen eine Ausnahmegenehmigung, um durch den Ort fahren zu können. Ziel der Gemeinde sei es daher, dass in der Hauptstraße nur noch der Lieferverkehr zugelassen wird: also LKW, die eine Lieferung in den Ortskern bringen müssen und das auch nachweisen können.
Auch über die Parksünder soll in der Veranstaltung gesprochen werden. Konkret geht es um die Frage, wie es sich vermeiden lässt, dass Autofahrer auf Geh- und Radwegen parken - beispielsweise mit Hilfe von Pfosten.
Da die Städtebauförderung langsam auslaufe, will die Gemeinde in der Bürgerversammlung zudem an Grundstückseigentümer appellieren, ihre Chance auf Zuschüsse im Sinne der Ortskernsanierung noch zu nutzen, teilt Monzel mit. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr im Bürgerhaus in der Kirchstraße. uq