Hilfe bei Wirbelsäulenversteifung

Hilfe bei Wirbelsäulenversteifung

Ob durch Unfall oder Krankheit: Viele Menschen haben Probleme mit instabilen Wirbelsäulen. Muss dann operiert werden? Oder gibt es andere Behandlungsmöglichkeiten. Die Spondylodese-Selbsthilfegruppe Mittelmosel weiß Rat.

Wittlich. Zu einem Beratungsgespräch für Menschen, die eine Wirbelsäulenversteifungsoperation vor oder hinter sich haben, lädt die Spondylodese-Selbsthilfegruppe Mittelmosel für Donnerstag, 21. Januar, um 14.30 Uhr ein. Eine Instabilität der Wirbelsäule kann durch Wirbelgleiten, nach einer Bandscheibenoperation, durch eine verkrümmte Wirbelsäule oder durch Folgen eines Unfalls hervorgerufen werden. Eine operative Wirbelsäulenversteifung ist dabei nicht immer notwendig. Die Selbsthilfegruppe hat bereits mehr als 2000 Menschen durch Gespräche unterstützt. Die Mitglieder klären über die Risiken der Operation auf, geben Tipps für Kliniken aus eigener Erfahrung und vor allem, so Petra Göttges, die Leiterin der Gruppe, "nehmen wir die Menschen und ihr Leiden ernst." In der Gruppe sind auch Ärzte. Der Rat der Gruppe ist nicht nur in der Region gefragt. Es kommen Anfragen aus dem gesamten Bundesgebiet, der Schweiz und Österreich. Für ihr Engagement ist Petra Göttges von Bundespräsident Joachim Gauck ausgezeichnet worden.Kontakt: Petra Göttges, Bengel, Telefon: 06532/2067. Beratungsgespräche finden jeden ersten Donnerstag im Monat um 18.30 Uhr und jeden dritten Donnerstag im Monat um 14.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus in Wittlich statt. Die Beratung ist kostenlos. red Weitere Infos gibt es unter spondy-gruppe.de

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