Hilfe und Unterstützung

WITTLICH. (red) Drei Jahre haben sie gelernt, jetzt konnten Christine Botzet, Silvia Heinen, Julia Müller, Marco Eichhorn, Doreen Ferres und Kerstin Kemmer über ihre erfolgreiche Prüfung zum Heilerziehungspfleger freuen. Ihre Ausbildung absolvierten sie bei Maria Grünewald, Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung.

Heilerziehungspfleger werden als sozialpädagogisch und pflegerisch tätige Fachkräfte in der Behindertenhilfe ausgebildet. Sie vereinigen in besonderer Weise diese beiden Kompetenzen in der Begleitung von Menschen mit Behinderung. Die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger schließt Hilfe und Unterstützung zur Integration, Entfaltung der Persönlichkeit, Entwickeln und Erhalten von Fähigkeiten, Fertigkeiten und Begabungen, Erziehung, Förderung und Pflege, aber auch Schutz der behinderten Menschen mit ein. Die Ausbildung besteht aus theoretischem Unterricht und einem praktischen Teil. Die Notwendigkeit der qualifizierten Ausbildung von Fachkräften im Bereich der sozialpädagogischen Betreuung, der Pflege und der Assistenz von Menschen mit Beeinträchtigungen ist in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen. Das Arbeitsfeld der Heilerziehungspflege ist durch politische und ökonomische Veränderungen in der Gesellschaft einer grundlegenden Veränderung unterworfen. Dezentralisierung der Pflege und Verstärkung der ambulanten und gemeindenahen Betreuung erfordern mehr denn je professionell ausgebildete Fachkräfte, die im hohen Maße in der Lage sind, selbständig zu arbeiten.