Hilfsangebot für Spielsüchtige

Beratungsstellen in der Region helfen, wenn Betroffene sich sperren lassen wollen.

Wittlich/Bitburg/Trier (red) Für Menschen, die vom Glücksspiel abhängig sind, gibt es in der Region Trier drei Beratungsstellen, die Hilfe und Unterstützung bieten auf dem Weg aus der Sucht. Träger sind der Caritasverband Westeifel mit Anlaufstellen in Bitburg und Daun, die Suchtberatung "Die Tür" in Trier sowie der Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück mit der Geschäftsstelle in Wittlich.
Zu deren Angebot gehört unter anderem die Unterstützung bei einer Selbstsperre für Spieler. Darauf weisen die Beratungsstellen anlässlich des Aktionstages gegen Glücksspielsucht am 27. September hin. Seit 2012 ist es in Rheinland-Pfalz möglich, sich in Spielhallen sperren zu lassen.
Die Spielerselbstsperre kann eine Hilfe beim Weg aus der Sucht sein, teilen die Verbände mit. Damit ein Betroffener sich nicht noch einmal in die Spielhallen begeben muss, um sich sperren zu lassen, bieten die Beratungsstellen ihre Unterstützung an. Sie klären mit dem Betroffenen, ob in seinem Fall eine Sperre sinnvoll ist. Dann werden die Anträge an die Betreiber erstellt und versandt. Der Betroffene übernimmt lediglich das Porto. Das Landesglücksspielgesetz sieht seit 2015 ein elektronisches Sperrsystem vor. Noch ist laut Caritasverband offen, wann dieses Gesetz umgesetzt wird.
Weitere Infos im Internet unter <%LINK auto="true" href="http://www.spielersperre-jetzt.de" text="www.spielersperre-jetzt.de" class="more"%> sowie bei den Beratungsstellen Caritasverband Westeifel Bitburg, Telefon 06561/9671123, bei der Suchtberatung Die Tür in Trier, Telefon 0651/ 170360, beim Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück Wittlich, Telefon 06571/91550.