Hintergrund: Lehrermangel

Weil vielen Eltern nicht klar ist, wie solche Problemfälle von Seiten der Schulaufsicht bei der ADD geregelt werden, informiert die Pressestelle: "Es gibt keinesfalls viele qualifizierte arbeitslose Lehrer im Grund- und Hauptschulbereich. Die Schulaufsicht stellt daher auch Lehrkräfte in so genannten Quereinsteiger- und Seiteneinsteigerprogrammen ein. Das heißt, dass jemand, der eine andere Fachausbildung wie zum Beispiel Magister oder Diplom hat, den Lehrberuf wahrnehmen kann. Dazu erfolgt eine pädagogische Zusatzqualifikation berufsbegleitend (Seiteneinsteiger) oder mit einem nachgeholten Referendariat (Quereinsteiger). Personal wird von der Schule bei der ADD angefordert. Frei werdende Stellen werden wieder besetzt, temporär freie Stellen bei Krankheiten oder Elternschaft werden über Vertretungsverträge abgedeckt. Bei der ADD gibt es dafür Bewerberlisten, deren Profil mit den Anforderungen der Schule abgeglichen wird. Jeder, der im Schuldienst tätig werden möchte, kann sich auf diese Bewerberlisten setzen lassen. Die Einstellungen auf Planstellen erfolgen in der Regel zum Schulhalbjahr. Vertretungsverträge bei Bedarf auch im Schulhalbjahr."