HINTERGRUND

Zob und Polizeistatistik Von den fünf Körperverletzungsdelikten am Zob 2005 handelte es sich in drei Fällen um so genannte Beziehungsdelikte. Das heißt, die beteiligten Personen kannten sich über einen längeren Zeitraum.

"Von einer besonderen Überfallgefahr zum Nachteil unbeteiligter Passanten am Zob kann also nicht gesprochen werden", stellt Jürgen Riemann fest. In einem weiteren Fall sei es zu einer Bedrohung am Zob gekommen wegen einer Aussage eines Beteiligten, die er vorher bei der Kriminalpolizei gemacht habe. Auch in diesem Fall kannten sich Opfer und Täter schon vorher. Zum Vergleich erklärt der Fachmann : "Aus dem Stadtgebiet Wittlich - einschließlich Vororte - wurden 2005 insgesamt 114 Körperverletzungsdelikte angezeigt, so dass am Zob oder dem erweiterten Bereich der Schlossstraße nicht von einer signifikanten Fallzahl gesprochen werden darf." (sos)