HINTERGRUND

Rathaus Die Verwaltung hat zur Entscheidungsfindung die Erfordernisse eines Neubaus für den Stadtrat dokumentiert. Generelles Fazit: "Beide Grundstücke erfüllen die in der Klausurtagung am 23. März 2006 einvernehmlich definierten Standortkriterien." In der Sitzung argumentierte Bürgermeister Bußmer unter anderem für den Standort Karrstraße, weil das Grundstück wegen der höheren Bodenrichtwerte schwerer zu vermarkten sei und in der Kurfürstenstraße die Malschule abgerissen werden müsse.

Außerdem sei die Verwaltungsreform derzeit kein Faktor, auf den man sich verlassen könne. KARRSTRASSE: Das städtische Grundstück ist etwa 40 bis 45 Meter breit und 70 Meter lang und hat 2900 Quadratmeter. Außerdem besitzt die Stadt in der Nachbarschaft (Mittlere Kordel 16/18 und Wallstraße 11) noch 1066 Quadratmeter, die bei Bedarf als Stellplatz-Flächen umgenutzt werden könnten.KURFÜRSTENSTRASSE: Einschließlich des Gebäudes Kurfürstenstraße 1 misst das städtische Gelände zwischen der Verbandsgemeindeverwaltung Wittlich-Land und dem Haus der Jugend 3100 Quadratmeter. Es ist 43 Meter lang und 70 Meter tief und teilweise bebaut (Malschule). STADTHAUS: Derzeit nutzt die Verwaltung mit den Stadtwerken 2478 Quadratmeter mit 1290 Quadratmetern für Büros, 677 Quadratmeter Nebenräume (Sitzungszimmer, Flure), 136 Quadratmeter Eingangsbereich und Poststelle und 375 Quadratmetern Keller. Dazu wurden acht Garagen und 60 Mitarbeiterstellplätze angemietet. Für Besucher gibt es zehn Kurzzeitparkplätze. Der Mietvertrag läuft 2011 aus.RAUMBEDARF: Man geht von fünf Prozent Steigerungsrate aus. Als "noch nicht im Detail auf ihre Notwendigkeit überprüfte Anforderungen" rechnet die Verwaltung für den Neubau mit: 90 Quadratmeter für die Verwaltungsführung (Bürgermeister, Leiter Zentralbereich, Vorzimmer), 280 Quadratmeter Zentralbereich, 260 Quadratmeter Fachbereich I (Ordnungsverwaltung/Soziales), 270 Quadratmeter Fachbereich II (Planen und Bauen), 170 Quadratmeter Fachbereich III (Wirtschaftsförderung), 290 Quadratmeter für die Stadtwerke. Macht insgesamt 1360 Quadratmeter. Dabei sei nicht berücksichtigt, "dass im Neubau die Einrichtung eines Bürgeramtes im Erdgeschoss geplant ist". Insgesamt rechne man mit einer Nettofläche für den Neubau von 2600 bis 2700 Quadratmetern - ohne den Wunsch nach einem großen Sitzungssaal zu berücksichtigt. (sos)