HINTERGRUND

In der Wittlicher Beratungsstelle im Regionalcaritasverband arbeiten fünf Mitarbeiter: eine Vollzeitstelle für die Suchtprävention, zwei Vollzeitstellen für die ambulante Beratung und Behandlung und zwei Stellen mit insgesamt 46 Stunden wöchentlich für die Strafanstalten. Zur ambulanten Beratungsstelle kommen etwa 280 Klienten pro Jahr, dazu kommen noch Familienangehörige, im Rahmen der externen Drogenberatung werden etwa 275 Klienten beraten und im Rahmen der Suchtprävention etwa 2000 Personen im Jahr angesprochen. Hauptproblem ist laut Rudolf Bollonia immer noch der Alkohol, knapp gefolgt von den illegalen Drogen. Auf TV -Nachfrage speziell zur Situation bei der Gruppe der Aus- und Übersiedlern sagt Rudolf Bollonia: "Russlanddeutsche und Heroin sind ein Problem, aber wir haben diese Problematik in einer hohen Anzahl auch bei den ‚normalen Deutschen'." Kontakt: Caritasverband für die Region Mosel-Eifel-Hunsrück, Geschäftsstelle Wittlich, Telefon 06571/915510. (sos)

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