HINTERGRUND

Hinter den Kulissen Vor drei Wochen feierte der Wittlicher Weihnachtsmarkt mit der Veranstaltung "Wittlich leuchtet" einen glänzenden Start. "Der Marktplatz war proppevoll, auf den Straßen waren viele Leute unterwegs", sagt Karsten Mathar vom Stadtmarketingverein zufrieden.

Er organisiert den dreiwöchigen Weihnachtsmarkt mit einem Zuschuss von 31 000 Euro, den die Stadt dafür an den Stadtmarketingverein überweist. Insgesamt gab es dieses Jahr zwölf Stände, und am ersten Adventswochenende haben zusätzlich sieben Aussteller im Hotel Well ihre Waren angeboten. Das Hotel war dieses Jahr in den Weihnachtsmarkt integriert. Dort wurde nachmittags mit Kinderfilmen, Spielenachmittagen und mehr Programm für die Jüngsten geboten. Zum Vergleich: 2005 gab es 32 Aussteller, davon hatten die meisten ihre Buden aber nur am Wochenende auf. Unter der Woche wirkten die geschlossenen Hütten eher abschreckend. Mit 51 Veranstaltungen - von "Wittlich leuchtet" über den Nikolausbesuch, Kutschfahrten und Ponyreiten bis hin zu Konzerten und der Skiparty zum Abschluss - lockte der Markt vor allem am Wochenende mit Programm. Einmal musste das nachmittägliche Ponyreiten wegen Regen ausfallen, einmal schloss der Markt wegen Sturm schon am frühen Abend (der TV berichtete). Organisator Karsten Mathar nimmt zu drei Wünschen von Ausstellern und Gästen Stellung: MEHR STÄNDE: "Wir haben Probleme, Betreiber zu finden, die ihre Stände für die kompletten drei Wochen bewirtschaften. Bevor dann am Ende wieder geschlossene Hütten da stehen, bleiben wir lieber bei unserem Klein-Aber-Fein-Konzept." MEHR MUSIK: "Stimmungsvolle Musik vom Band sollte für nächstes Jahr kein Problem sein. Gerne hätten wir auch mehr Chöre und Musikvereine auf die Pavillon-Bühne eingeladen. Aber die Resonanz der Vereine auf die Anfrage des städtischen Kulturamts war nicht sehr groß."MEHR MARKT: "Wenn jeder seine Hütte selber abbauen würde, könnte man darüber reden, den Markt bis kurz vor Weihnachten zu öffnen. So müssen wir drei Tage Abbau einkalkulieren, damit an Weihnachten nicht geschlossene Hütten rum stehen. In Bernkastel und Bitburg ist das auch so. In Trier sind Profis am Werk." (scho)