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HINTERGRUND

Mali Mali liegt 4200 Kilometer von Deutschland entfernt. Der westafrikanische Staat erstreckt sich über verschiedene Klimazonen in der Sahel- und Sudanzone. Er gehört noch immer zu den ärmsten Ländern der Welt.

Oft mangeölt es an der nötigen Infrastruktur, das heißt die Versorgung im medizinisch-hygienischen und schulischen Bereich, macht vor allem den Menschen in ländlichen Gebieten das Leben schwer. Nach wie vor ist die Kindersterblichkeit in Mali von Geburt bis etwa zum fünften Lebensjahr mit fast 20 Prozent relativ hoch. Viele Kinder müssen zu ihren Schulen kilometerweite Wege zurücklegen, ebenso wie schwangere Frauen zu den Entbindungsstationen. Das selbstverständliche Zusammenleben von Christen, die nur etwa zwei Prozent der Bevölkerung stellen, mit Muslimen (etwa 80 Prozent) ist beispielhaft für ein afrikanisches Land. Seit mehr als 15 Jahren unterstützt der Verein Mali-Hilfe Selbsthilfeprojekte in diesem friedlichen und toleranten Land, das mit seiner jungen aufstrebenden Demokratie als Vorbild in Westafrika gilt. Sowohl der Bischof von Mopti Georges Fonghoro als auch der Erzbischof von Bamako Jean Zerbo erachten die "solidarische Arbeit" der deutschen Nichtregierungsorganisation als nachahmenswert für die heimische Bevölkerung.