Historie auf Plexiglas

Der heimatkundliche Arbeitskreis hat die Vorarbeiten für die Infotafeln an den interessantesten Gebäuden des Ortes Klausen abgeschlossen. Nun müssen die Tafeln nur noch gedruckt und angebracht werden. Das Projekt soll bis Anfang Mai abgeschlossen sein.

Klausen. 30 mal zweiundvierzig Zentimeter sind die Plexiglastafeln, auf denen sich die Wallfahrer und Gäste Klausens zukünftig über die Geschichte einiger Gebäude des Ortes informieren können. Die Funktion, Nutzung und Geschichte der Bauwerke werden dabei näher erklärt. "Schon seit einigen Jahren wollen wir die Gebäude, die für den Ort von Bedeutung sind, beschriften, damit unsere Gäste mehr mit ihnen mehr anfangen, und sich ein wenig mit der Geschichte vertraut machen können", erzählt Walter Braband, Leiter des heimatkundlichen Arbeitskreises, der das Projekt inhaltlich betreute. Die fünf Mitglieder des Arbeitskreises, die alle mit der Geschichte des Ortes und der Umgebung vertraut sind wie beispielsweise Willi Follmann oder Hermann Hoffmann, haben intensiv recherchiert, um die historischen Fakten zusammen zu tragen. Fast zwei Jahre hat ihre Arbeit gedauert, bis alle wichtigen Informationen vorlagen. Insgesamt werden an 16 Bauwerken Tafeln angebracht, darunter die Wallfahrtskirche, das Kloster und der Brunnen im Ortskern, aber auch die Filialkirchen, der Backofen in Krames und Gebäude die zur ehemaligen Klosteranlage gehörten. "Auch für Nichtwallfahrer sind das sehr interessante Informationen, denn wir haben in Klausen eine große Zahl an geschichtlich Bauwerken, die auch überregional von Bedeutung sind, man denke nur an die Klosterbibliothek", erklärt Walter Braband.Die Infotafeln, die sehr schlicht aus Plexiglas gefertigt sind und bei denen das neue Logo der Gemeinde eingearbeitet wurde, werden Anfang Mai an den Gemäuern angebracht.