Hochmoselbrücke

Zum Leserbrief "Nicht mehr zu retten" von Axel Dröhn (TV vom 2./3. August) zum Hochmoselübergang schreibt dieser Leser:

Herr Döhn spricht mir mit seinem Leserbrief aus der Seele. Auch er hat erkannt, dass es offenbar Leute gibt, die glauben, die Weisheit alleine gefressen zu haben. Zwar habe auch ich mich schon mehrmals zu diesem Thema geäußert, doch wollte ich mit meinen Zeilen dazu beitragen, dass die Leute erfahren, weshalb die Brücke zwischen Ürzig und Zeltingen-Rachtig gebaut wird und nicht, wie ursprünglich geplant, zwischen Enkirch und Burg. Sicher gibt es noch Personen, die sich an die Aktion beim damaligen Verkehrsminister von Rheinland-Pfalz, Heinrich Holkenbrink, erinnern, als sie den Moselübergang eben in ihrem Bereich forderten. Tragt bitte einmal zur Aufklärung bei. Vielleicht verstummen dann die Stimmen derer, die gegen den Bau am jetzigen Standort protestieren. Übrigens: Weshalb hat die damalige CDU-Landesregierung, bevor sie die Zusage für diese Route gab, nicht prüfen lassen, ob ein Brückenschlag dieser Größenordnung zwischen Ürzig und Zeltingen-Rachtig überhaupt möglich ist. Jetzt die Schuld anderen zuzuschieben, finde ich nicht gerade fair. Und diejenigen, die durch den Brückenbau von einem "großen Umweg" nach Wittlich schreiben, die sollten sich einmal mit Heimatkunde befassen. Wer sagt denn, dass man von Zeltingen, Lieser oder anderen Moselorten nach Lösnich zum Aufstieg fahren muss, um dann über die neue Brücke nach Wittlich zu gelangen? Die Kreis-Stadt ist sicher nach wie vor über die bisherige Streckenführung zu erreichen. Ernst Ewein, Enkirch