Hochmoselübergang: Der Riese nimmt weiter Gestalt an

Arbeiten gehen weiter : Hochmoselübergang: Der Riese nimmt weiter Gestalt an (Video)

Am Großprojekt wird weiter gearbeitet. Momentan wird der Überbau abgesenkt. Die Freigabe ist weiterhin für den Herbst geplant.

Derzeit liegen die Baustellen in der Region wegen der eisigen Temperaturen vielerorts im Winterschlaf. Die Arbeiten an der Hochmoselbrücke schreiten jedoch voran. Seit dem Brückenschlag am 24. August 2018 (der TV berichtete) wurde der Pylon, das hohe Bauteil, über das die Seile verankert waren, abgebaut und die fehlenden Arme im vorderen Bereich der Brücke montiert.

Um die Brücke bis zur Freigabe im Herbst diesen Jahres fertigzustellen, müssen die Verschubbalken, die die Brückenteile immer weiter vom Hunsrück in Richtung Eifel geschoben haben, nun ausgebaut und der Überbau in seine endgültige Lage abgesenkt werden. Der Überbau der Brücke wird dabei Pfeiler für Pfeiler abgesenkt und so sukzessiv in seine endgültige Lage gebracht, in der dann ebenfalls Pfeiler für Pfeiler die endgültigen Lager eingebaut werden. Diese Arbeiten dauern voraussichtlich bis ins Frühjahr, so der Landesbetrieb Mobilität  (LBM).

Eine virtuelle Reise über den Hochmoselübergang

Parallel zum Absenkvorgang laufen weitere Arbeiten wie die elektrische Ausstattung des Brückenbauwerks, teilt der LBM mit. Nach dem Absenken werde an den beiden Brückenenden jeweils ein sogenannter Endquerträger aus Beton gefertigt. Dieser dient unter anderem als Anschluss der Brücke zu den Übergangskonstruktionen, die ebenfalls noch eingebaut werden müssen. Anschließend folgen  die abschließenden Arbeiten. Dazu gehören Abdichtung, Asphaltarbeiten sowie die Brücken- und Straßenausstattungen.

Die Arbeiten an der B 50neu, die an die Hochmoselbrücke an beiden Seiten anschließt, gehen auf Eifel- und Hunsrückseite parallel weiter. Die Hochbauarbeiten im Bereich des Vormontageplatzes am Widerlager Hunsrück sind größtenteils abgeschlossen, mit dem Bau an der Straße selbst wurde ebenfalls bereits begonnen.
An dieser Stelle konnte zuvor nicht gebaut werden, da der Platz für die Montage der Hochmoselbrücke benötigt wurde.

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