HOCHMOSELÜBERGANG

Zum Artikel "Neun Millionen Euro weniger" schreibt diese Leserin:

Kann mir mal jemand erklären, wieso Windräder auf dem Moselsporn dem Tourismus schaden, die autobahnähnliche B 50 neu dagegen nicht? Wer das so sieht, ist wahrscheinlich noch nie Wanderern auf dem Moselsporn begegnet und hat deren Entsetzen miterlebt. Und weshalb wehren sich dieselben "Offiziellen" lauthals gegen Windräder, werfen der BI Pro-Mosel ein solches Verhalten aber vor, weil Touristen erst durch die Kritik an der B 50 neu verschreckt würden? Das passt doch hinten und vorne nicht, zumal: Erneuerbare Energien brauchen wir dringend, die B 50 neu samt Hochmoselübergang selbst nach amtlichen Berechnungen nicht. Warum also müssen wir uns so was aus Steuergeldern "leisten"? Wer rechnen kann, dem ist klar: Die Drohung mit den (gesetzlich begrenzten!) Schadenersatzansprüchen der Unternehmen zieht nicht: Weiterbauen wäre schlichtweg teurer als aufhören. Nach allem, was sich inzwischen - undementiert - herumgesprochen hat, würden alleine die voraussichtlichen Mehrkosten den real zu erwartenden Schadenersatz weit übersteigen. Eine Bemerkung zur Windenergie: Sinnvoll wäre es in meinen Augen, wenn alle Verantwortlichen sich mit neueren Technologien beschäftigen würden wie zum Beispiel Vertikalrotoren, die weit weniger Platz benötigen und schon von daher den Eingriff in die Landschaft minimieren. Heide Weidemann, Erden