Hochwasser: Klüsserather Campingplatzbetreiber will Anzeige erstatten

Hochwasser: Klüsserather Campingplatzbetreiber will Anzeige erstatten

Der Betreiber eines vom Hochwasser überfluteten Campingplatzes an der Mosel erhebt schwere Vorwürfe gegen das Wasser- und Schifffahrtsamt Trier.

Schwere Vorwürfe gegen das Wasser- und Schifffahrtsamt Trier erhebt Karl Porten, Betreiber des Mosel-Campingplatzes in Klüsserath. Wenn das Wasser an den Moselschleusen nach und nach in den nicht hochwasserbedrohten Rhein abgelassen worden wäre, glaubt Porten, hätte sein Campinplatz nicht Hals über Kopf geräumt werden müssen. In Klüsserath wurden am Pfingstmontag etwa 100 Wohnmobile von Traktoren aus der überfluteten Uferzone geschleppt. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Trier weist die Vorwürfe zurück. Man habe nur wenig Spielraum und müsse die vorgegebenen Abfluss- und Stauvorschriften eingehalten, sagt die stellvertretende
Amtsleiterin Charlotte Kurz. Man habe sogar noch mehr Schaden vom Klüsserather Campingplatz
abgewendet, indem für die Zeit der Räumung das Wasser zurückgehalten worden sei. alf

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