"Hoffmanns letzte fröhliche Fahrt" und andere Trarbacher Geschichten

Traben-Trarbach. (red) Zum Abschluss der Kulturwoche lädt Richard Ochs am Sonntag, 20. September, um 19 Uhr zu einem literarischen Leseabend in den Speisesalon der Barockvilla Böcking in Traben-Trarbach ein.

"Hans Hoffmanns letzte fröhliche Fahrt" lautet der Titel einer "dem Trarbacher Kasino zu seiner Jahrhundertfeier 1910 gewidmeten" Schrift, in der der Autor Walther Vulpius (ein Enkel von Goethes Schwager) eine Moselreise schildert, die er im Mai 1909 zusammen mit fünf Freunden unternahm. Einer davon war der Schriftsteller Hans Hoffmann, der bald nach Ende der Fahrt verstarb. Ihm zu Ehren und mit Hilfe seiner Notizen entstand dieses Büchlein, das ein besonderes literarisches Porträt der soeben erst gegründeten Doppelstadt zeichnet.

Im Mittelpunkt des zweiten Teiles des Abends steht ein Tagebuch des früheren Bürgermeisters und gebürtigen Österreichers Carl von Ritter-Zàhony, das er 1909 als 16-Jähriger niederschrieb. "Die Darstellung seiner ersten Liebe ist über das persönliche Bekenntnis privater Gefühle hinaus ein beeindruckendes Zeugnis der längst vergangenen Epoche des k.u.k.-Kaiserreiches.

"Heutige Leser können nur staunen über die subtile Wortwahl eines damaligen Teenagers. Vergleiche mit dem heutigen Zeitgeist sind gestattet", sagt Richard Ochs. Der Eintritt ist frei.

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