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Hoffnung für kaputte Landesstraße

Hoffnung für kaputte Landesstraße

Niersbachs Ortsbürgermeister kritisiert, dass sich die Straßen um seinen Ort in einem katastrophalen Zustand befinden. Der Landesbetrieb Mobilität Trier hat auf TV-Anfrage angekündigt, für die Verbindung Greverath - Heidweiler in die Planung einzusteigen.

Niersbach. Schon lange ist der schlechte Zustand der Straßen um Niersbach ein Thema. In einem Volksfreund-Artikel vom Juni 2002 heißt es, schon ein Jahrzehnt warteten die Bürger auf den Ausbau der Landesstraße 49, die von Arenrath über Niersbach nach Heidweiler führt. Nun solle er bald kommen.

Ortsbürgermeister warnt: Straßen sind gefährlich



Doch bis heute ist dort nichts passiert. Franz-Josef Krumeich, Ortsbürgermeister von Niersbach, ergänzt: "Bei einem Besuch im Ministerium 2004 wurde uns Abhilfe zugesagt. In der Hoffnung, dass diese Zusagen umgesetzt werden, verhielten sich die Teilnehmer der Runde in Mainz bisher zurückhaltend. Wie ich jetzt feststellen muss, war das falsch."

Franz-Josef Krumeich fordert, die L 49, die durch den Kies- und Sandabbau in der Region besonders beansprucht wird, verkehrssicher auszubauen. Gleiches fordert er für die Kreisstraße 37 zwischen Greverath und Gladbach.

Krumeich sieht in den beiden Straßen im jetzigen Zustand eine Gefahr. Die Fahrbahnen seien zum Teil löchrig. Die Bankette lägen tiefer, Busse liefen deshalb Gefahr, beim Ausweichen in den Graben zu rutschen. Auch der Dreck auf den Straßen vermindere die Sicherheit.

Schon öfter habe er beim Landesbetrieb Mobilität (LBM) Trier nachgefragt, wie die Prioritätenliste für den Straßenausbau aussehe, sagt Krumeich. Bislang habe er keine Auskunft erhalten. "Wenn ich sehe, wo überall Straßen ausgebaut werden, die wesentlich verkehrssicherer sind, kann ich die Zurückhaltung im Heckenland nicht verstehen."

Auf TV-Anfrage versichert LBM-Chefin Edeltrud Bayer: "Es gibt eine gute Botschaft. Für den L 49-Abschnitt von Greverath nach Heidweiler steigen wir in die Planung ein. Den Grunderwerb eingerechnet, hat der Ausbau dann gute Chancen in zwei Jahren." Das Bauprogramm 2009/2010 sei bereits verkündet. Wann die übrigen Abschnitte der Straße dran seien, könne sie nicht sagen. Wegen der Prioritätenliste müsse sich der Ortsbürgermeister an das Verkehrsministerium des Landes wenden.