Holzmann: Kein Fortschritt im Gerichtssaal

Holzmann: Kein Fortschritt im Gerichtssaal

Gerichtstermine am Fließband, aber kein Fortschritt: Matthias Holzmann, zwei Mal von der Stadt Traben-Trarbach vor die Tür gesetzt, und die Gegenseite stehen sich unversöhnlich gegenüber.

Bernkastel-Kues. Vier Mal hatte es Arbeitsrichter Christian Houben am Mittwoch mit den Rechtsanwälten der Stadt Traben-Trarbach und des zwei Mal vor die Tür der Tourist-Information gesetzten Matthias Holzmann zu tun. Zwei der Verfahren kamen erst gar nicht in Gang.
Anwalt Michael Mies, der die Stadt vertritt, monierte unter anderem, dass Stellungnahmen nicht genügend gewürdigt wurden, das Gericht eventuell falsch besetzt und der Richter befangen sei. Die Gegenseite, Anwalt Till Müller-Heidelberg, sowie Houben widersprachen. Ohne Ergebnis endeten auch zwei Gütetermine.
Anwalt Mies bezichtigte Holzmann unter anderem, Stadtbürgermeisterin Heide Pönnighaus und Bürgermeister Ulrich K. Weisgerber in die Nähe der Nationalsozialisten gerückt zu haben. "Die Vorwürfe sind falsch", entgegnete Müller-Heidelberg. Ähnliches spielte sich bei der Darstellung von drei Abmahnungen der Stadt an Holzmann ab. cb

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