Verzögerung Deshalb lässt das neue Hospizhaus in Wittlich so lange auf sich warten

Wittlich · Das Projekt der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe geriet mehrmals ins Stocken und wartet bis heute auf eine Baugenehmigung. Welche Probleme auf dem Weg zu lösen waren – und wann es endlich fertig ist.

 Im neuen Hospizhaus sollen schwerstkranke und sterbende Menschen Begleitung, Beratung und fachliche medizinische Versorgung bekommen. Doch der Neubau verzögert sich.

Im neuen Hospizhaus sollen schwerstkranke und sterbende Menschen Begleitung, Beratung und fachliche medizinische Versorgung bekommen. Doch der Neubau verzögert sich.

Foto: Norbert Försterling

Lange hatte eine trägerübergreifende Projektgruppe unter der Leitung von Hanne Benz von der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH in Mayen den Bedarf und die Machbarkeit für ein stationäres Hospiz in Wittlich geprüft. Bereits 2019 dann der Beschluss: Das neue Hospiz soll in unmittelbarer Nähe des in der Stadt zentral gelegenen Altenzentrums St. Wendelinus, das ebenfalls zur St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH gehört, entstehen. Die Projektgruppe hatte den Bedarf für ein stationäres Hospiz mit zehn Plätzen nachgewiesen – unter Berücksichtigung von Sterberaten, Todesursachen, Verweildauer und Einzusgebieten. Ursprünglich sollte das Hospitz im Frühjahr 2022 eröffnet werden. Doch bis heute warten die Verantwortlichen auf den ersten Spatenstich.