Huhtamaki schafft mehr Platz im Lager

Huhtamaki schafft mehr Platz im Lager

Die Firma Huhtamaki hat den Erweiterungsbau ihres Hochregallagers in Lutzerath (Kreis Cochem-Zell) abgeschlossen. Nach weniger als einem Jahr Bauzeit wurde das erweiterte Lager nun offiziell eingeweiht, und ist bereits in Betrieb.

Lutzerath. (red) Für die Lagererweiterung hat das finnische Unternehmen mit einem Produktionsstandort in Alf rund 6,5 Millionen Euro investiert. In Lutzerath gibt es jetzt gut 12 000 mehr Palettenstellplätze, auf einer Grundfläche von 2250 Quadratmetern. Wegen der größeren Kapazität in Lutzerath wird das Huhtamaki-Lager in Ulmen nicht mehr benötigt. Gut für die Bevölkerung: Huhtamaki-Frachtfahrten zwischen Lutzerath und Ulmen wird es künftig keine mehr geben.

"Unser LKW-Verkehr zwischen beiden Orten fällt weg", versichert Werksleiter Dietmar Johann.

Durch die Erweiterung des Baus sind im Logistikzentrum in Lutzerath zwei zusätzliche Arbeitsplätze entstanden. Insgesamt sind hier nun 22 Mitarbeiter beschäftigt.

36 000 Stellplätze für Paletten



In dem Erweiterungsbau ist Platz für insgesamt 36 000 Stellplätze, in denen überwiegend Kaffee- und Getränkebecher, Kunststoffgeschirr, Salatschalen oder Molkereiprodukte wie Joghurtbecher lagern.

Stündlich pendelt jeden Tag rund um die Uhr ein Lastwagen zwischen dem Produktionsstandort Alf und dem Lutzerather Lager. Die abgeladenen Paletten werden elektronisch im Hochregal, das zwölf Etagen hoch ist, gestapelt.

Lutzerath ist nicht nur das Zentrallager für Huhtamaki in Alf, sondern dient dem gesamten Konzern als europäisches Verteilerzentrum. Von hier werden Kunststoff-Artikel zu Kunden in die gesamte Welt geliefert, ebenso laufen hier Warenpaletten zur Zwischenlagerung aus dem Ausland, etwa aus Spanien, auf.

"Die Investition in die Erweiterung trägt zur Standortsicherung innerhalb des global tätigen Konzerns bei", sagt Johann.

Am Huhtamaki-Standort in Alf arbeiten derzeit rund 440 Mitarbeiter, die jährlich 6,4 Milliarden Kunststoff-Artikel für Industrie und Endverbraucher produzieren. Alf zählt im Konzern zu einem der produktionsstärksten Standorte.