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Hunderte rocken am Waldrand und trotzen dem Regen

Hunderte rocken am Waldrand und trotzen dem Regen

Mit Stücken von Phil Collins über Manfred Mann\'s Earth Band bis hin zu Queen hat die Band RoxxBusters am Samstagabend trotz schlechten Wetters rund 800 Zuhörer beim Rock am Waldrand in Dörbach begeistert.

Dörbach. Das Wasser plätscherte in Sturzbächen vom riesigen weißen Zeltdach. Alles andere als ideal für ein Open-Air-Konzert war vorgestern Abend das Wetter. "Richtiges Katastrophenwetter hatten wir noch nie", sagte der Vorsitzende des SV Dörbach, Hans-Peter Stoffel, als es gegen 22 Uhr erst sanft tröpfelte. Der Dauerregen bei der 24. Auflage von "Rock am Waldrand" sorgte aber dafür, dass die Zuhörerzahl am unteren Ende der gewohnten 800 bis 1200 lag.
Es war noch genügend Platz unter der zirkuszeltähnlichen Plane, als Frank Rohles mit den RoxxBusters und einer Handvoll Gäste nach Mitternacht zum Finale aufspielte. Die, die trotz des schlechten Wetters gekommen und geblieben waren, bekamen einen Querschnitt durch die Rock- und Pop-Geschichte der 70er und 80er Jahre zu hören. Rohles, Meike Anlauff, Kerstin Bauer, Bernd Bierbrauer, Mischa Mang und der Italiener Rocco Giacobbe als Eros-Ramazzotti-Interpret sorgten dafür, dass alle in Bewegung blieben und niemanden trotz der ungemütlichen Witterung kalt wurde.
Für die 25. Auflage von "Rock am Waldrand" im kommenden Jahr plant der SV Dörbach laut Stoffel "besonders groß". Es wird eine Belohnung für die alljährlich rund 150 Helfer, die das vier Tage dauernde Sportvereinsfest mit dem Konzert am Samstagabend als Höhepunkt ausrichten.
Eine Belohnung für diejenigen, die Ende der 1980er Jahre das Dörbacher Sportplatzgebäude errichtet hatten, war bereits die Premiere von "Rock am Waldrand" 1988. Das Sportvereinsfest endet heute mit Fußballspielen von Betriebs- und Altherrenmannschaften und einem Auftritt der Oldie-Band "Out of Time". teu