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Hungermarsch: Menschen wandern für eine Entbindungsstation

Hungermarsch: Menschen wandern für eine Entbindungsstation

Der 26. Hungermarsch der Mali-Hilfe am Sonntag, 16. März, führt von Gonzerath nach Merscheid. Der Erlös kommt Menschen in dem westafrikanischen Staat zugute. Es wird für den Bau einer Entbindungsstation verwendet.

Longkamp/Gonzerath. Die Mali-Hilfe im Dekanat Bernkastel lädt für Sonntag, 16. März, unter dem Leitgedanken "Gemeinsam unterwegs" zum 26. ökumenischen Hungermarsch ein. Das Thema passt gedanklich gut zu den Inhalten der aktuellen Synode des Bistums Trier.
Der Hungermarsch beginnt um 9.30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Kirche St. Antonius in Gonzerath. Der Weg führt von Gonzerath über Elzerath (Teepause) nach Merscheid und endet nach einer Pause in der Kirche im neuen Gemeindehaus in Merscheid. Die Strecke beträgt knapp 10 Kilometer. Der Erlös wird in diesem Jahr für den Bau einer Entbindungsstation in Logo Modinkané verwendet. Im Einzugsbereich des Ortes sind die Ortschaften Logo-Modinkané und Bankamé. Dort leben etwa 2000 Menschen. Die beiden Dörfer liegen auf einer Insel im Fluss Senegal. Für die Frauen und Mädchen ist es sehr schwierig, einen Frauenarzt oder eine Entbindungsstation aufzusuchen, da sie dafür den Fluss überqueren müssen.
Zur Verbesserung der Situation plant man eine Entbindungsstation mit Toiletten und einer Unterkunft der Hebamme. Die Bevölkerung hilft beim Bau und ist bereit, eine finanzielle Beteiligung zu erbringen und für den Unterhalt zu sorgen. red
Weitere Infos bei Peter Brucker, Gartenfeldstraße 14a, 54472 Longkamp, Telefon 06531/6501, Internet: www.hungermarsch.info