Ideen gesucht

SEHLEM. (ger) 2008 wird Sehlem genau 1000 Jahre alt. Die Vorbereitungen zum Jubiläumsfest beginnen. Ideen und Vorstellungen der Einwohner sollen den Festablauf prägen.

Ortsbürgermeister Norbert Mehrfeld hatte zum Ideentreff eingeladen. 25 Sehlemer kamen und brachten ihre Gedanken ein, um das Ortsjubiläum im Jahr 2008 zu gestalten. Dann wird das 840 Einwohner zählende Dorf an der Salm genau 1000 Jahre alt. Grund genug zum Feiern. Das sehen die Bewohner ebenso und haben bereits jetzt allerhand Vorschläge zur Gestaltung des Jubiläums eingebracht. Die Idee zur Durchführung des Jubiläums sei bei den Bewohnern auf großes Interesse gestoßen, sagt der Ortsbürgermeister im Gespräch mit dem TV. Die Entscheidung, ob es eine Großveranstaltung werde oder mehrere Events, ist noch nicht gefallen. Das werde abhängig gemacht von den weiteren Vorschlägen der Bewohner. Gleiches gelte für die inhaltliche Gestaltung, ob beispielsweise ein Festzug gemacht werde oder eine Erlebnisstraße entstehe. Auch die Terminierung ist offen und müsse mit den benachbarten Orten Salmrohr und Osann abgesprochen werden, bei denen im Jahre 2008 ebenfalls Ortsjubiläen anstehen. Fest steht nach dem Bürgertreffen vom Freitagabend, dass die 1000-Jahr-Feier stattfinden soll. "Wir werden es angehen", so das Resümee des Abends. Auch die Vereine haben ihre Bereitschaft zur Teilnahme signalisiert. Ein Festausschuss soll ins Leben gerufen werden. Zur Mitarbeit im Festausschuss liegen bereits Meldungen vor. Eine erste Sitzung ist im November geplant. Der Termin wird rechtzeitig mitgeteilt. Ebenso haben mehrere Bürger ihr Interesse an der Mitarbeit beim Schreiben einer Ortschronik signalisiert sowie beim Aufbau einer Fotosammlung. Das freut Mehrfeld, denn der Ortsbürgermeister legt Wert auf die umfassende Einbindung aller Bewohner. Bereits jetzt sind die Bürger aufgefordert, ein Motto zu suchen und Ideen dazu dem Ortsbürgermeister mitzuteilen. "Es wird viel Arbeit, aber man hat beim Bürgertreffen gesehen, dass ein starkes Interesse besteht", so das Fazit von Norbert Mehrfeld.