IHRE MEINUNG

Zum Artikel "Die hohe Kunst des Streitens" (TV vom 20./21. Juli) schreibt dieser Leser:

Was bildet sich die "feine Georg-Meistermann-Gesellschaft" eigentlich ein? Allem voran Justinus Maria Calleen und Hans-Jörg Krames. Die zukünftigen Schreinergesellen, die wochenlang mit viel Fleiß und Freude ihr Gesellenstück fertigten, sind auch Künstler, die aus einem einfachen Stück Holz ein für sie besonderes Möbelstück entwerfen und fertigen. Sie waren stolz, ihre Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren, und ich finde es diskriminierend, eine solche Kritik von Seiten der sogenannten Georg-Meistermann-Gesellschaft zu äußern. In vielen Kirchen finden wir Zeugnisse der Schreinerkunst: Altäre, Chorgestühl, diverse Schnitzereien, Eingangsportale und so weiter, auch in unserer guten alten St.-Markus- Kirche harmonieren diese Georg-Meistermann-Kunst und Schreiner-Kunst schon seit Hunderten von Jahren mitein ander. Wo ist also Ihr Problem? Viele junge Menschen haben zum ersten Mal das Alte Wittlicher Rathaus betreten und waren von Gebäude und Ausstellung sehr angetan. Es wäre wünschenswert, das Ganze nochmal zu überdenken, wahrscheinlich würde Herr Meistermann sich im Grabe herumdrehen, wüsste er von den unsinnigen Streitigkeiten! Hans-Dietmar Hayer, Schreinermeister, Wittlich-Lüxem