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Illegale Rodung in Andel: Kosten über 37500 Euro

Umwelt : Rodung in Andel: Schaden liegt bei 37 500 Euro

(hpl) Ende August wurde im Bernkastel-Kueser Stadtteil Andel ein Teil der Uferböschung der Mosel gerodet. Wie sich später herausstellte, geschah das auf Veranlassung des Andeler Ortsvorstehers.

Das Wasserschifffahrtsamt Trier, Eigentümer der Uferböschung, ließ damals den durch die illegale Rodung entstandenen Schaden von einem neutralen Gutachter ermitteln. Inzwischen steht die Höhe des Schadens fest:   37 500 Euro. Das teilt das Wasserschifffahrtsamt in Trier mit. Demnach wurde die  Ufervegetation auf einer Länge von fast 400 Metern erheblich zurückgeschnitten und die dort stehenden Bäume zum Teil nachhaltig beschädigt.

Das anschließend durch die Bundesanstalt für Gewässerkunde in Auftrag gegebene Gutachten kommt zu folgendem Ergebnis: „Der Bewuchs aus verschiedenen Baumarten, die Sträucher- und die Krautschicht wurde gehäckselt. Auch Äste von Großbäumen wurden vom Baum weg zerschreddert, die Stämme beschädigt sowie Altholzstümpfe zerstört.“ Das begründe die Schadenshöhe.

Die zerstörten Sachwerte in Höhe von 37 500 Euro wird das Wasserschifffahrtsamt jetzt  zuzüglich der Gutachterkosten dem Verursacher in Rechnung stellen.