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In der alten Schule in Kues entstehen Mietwohnungen

Stadtbild : Ein Investor für die alte Schule

Das Gebäude im Stadtteil Kues steht schon lange leer und ist in einem schlechten Zustand. Nun sollen dort Mietwohnungen rein. Und die Mieter brauchen Parkplätze.

Unzählige Kinder haben dort ihr Kindergarten- und Schulleben verbracht. Doch dann kam die große Leere und mit ihr der Verfall. Stattlich ist das mehrstöckige Gebäude der alten Schule, das im sowieso engen Stadtteil Alt-Kues etwas versteckt zwischen Weingartenstraße und Kardinalstraße liegt, aber immer noch. Jahrelang hat die Stadt nach einer Nutzung beziehungsweise einem Nutzer gesucht. „Laufend hatten wir es ausgeschrieben“, sagt Stadtbürgermeister Wolfgang Port.

Nun scheint die Suche von Erfolg gekrönt zu sein. Es gibt, so Port in der Sitzung des Stadtrates, einen Investor, der aus dem denkmalgeschützten Gebäude ein Haus mit etwa acht Mietwohnungen machen will. Dafür braucht er natürlich Parkplätze. Rund um das Anwesen gibt es einige, die ebenfalls der Stadt gehören. Sie sind nicht bewirtschaftet und werden, so der Bürgermeister, in erster Linie von Anwohnern genutzt. Dies wird nicht mehr möglich sein, wenn das Projekt umgesetzt wird. Der Stadtrat hat die Flächen deshalb schon einmal entwidmet. Die zukünftigen Mieter werden dort parken.

Über den Kaufpreis und den Investor macht der Stadtbürgermeister keine Angaben. Nur soviel: Der Preis werde sich wahrscheinlich an der Grundstücksgröße orientieren. Die Rede ist von einem Betrag im mittleren fünfstelligen Bereich.

Für die Immobilie an sich könne die Stadt nicht viel verlangen. Port spricht in dem Zusammenhang von einem „völlig desolaten Zustand“.