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In der neuen "Hott" zu lesen: das bescheidene Leben eines Bauern

In der neuen "Hott" zu lesen: das bescheidene Leben eines Bauern

Die 67. Ausgabe der "Hott" bietet wieder einige Besonderheiten. Bereits das Titelbild des Morbacher Malers Wilhelm Terwei deutet dies an.

Morbach. Das Bild eines pflügenden Bauern weist auf die Titelgeschichte "Der Bauer" hin. Dort wird in berührender Weise vom bescheidenen Leben des Nikolaus Schmitz erzählt.
Brunhilde Gorges hat in einer verrosteten Blechdose Briefe und Aufzeichnungen ihres Schwiegervaters zu seiner Kriegsgefangenschaft in England gefunden. Wie wichtig solche privaten Funde sind, darüber berichtet auch Reinhold Anton aus Thalfang. Er erzählt über sein "Steckenpferd", die Erstellung von Bilddokumentationen und Ortschroniken der Verbandsgemeinde Thalfang. Aus der "Mark Thalfang" wird diesmal Burtscheid vorgestellt (Olaf Hannemann). Elmar Ittenbach ergänzt das Porträt mit Informationen zum militärischen Hintergrund der Burtscheider Siedlung "Flakhaus". Der gleiche Autor hat sich auch mit den Werken des Morbacher Künstlers Klaus Rothe beschäftigt.
Aber auch die Gegenwart hat Interessantes zu bieten. So hat sich das Hunsrücker Wort "Schmier" inzwischen in Brasilien eingebürgert, wie Michael Pinter zu berichten weiß. Pater Bernardo, Seelsorger im Morbacher Altenheim, erzählt ganz begeistert von seinen Rad-Touren im Raum Morbach. Im aktuellen "Betriebsporträt" stellt Brigitte Klein den Hunolsteiner Arzt Thilo Grauheding und seine Zahnbürste aus Miswakholz vor, eine nachhaltige und schonende Art der Mundhygiene. Neben dem "Literatur-Tipp" (Ute Bales: "Kamillenblumen") gibt es weitere beliebte Rubriken zur Natur und Kulturgeschichte des Hunsrücks. Die neue "Hott" ist zum Preis von drei Euro in den bekannten Verkaufsstellen in Bernkastel, im Raum Morbach/Thalfang und in Hermeskeil erhältlich. red