In Wintrich geht es hoch hinaus

WINTRICH. (red) Jeder Ort sucht nach Besonderheiten. Mit den Passionsspielen hat Wintrich bereits eine Spezialität aufzuweisen. Vielleicht wird die Gemeinde auch einmal der "Ort der Sonnenblumen". Der Anfang ist gemacht. Und es wird eine Fortsetzung geben.

Im Frühjahr dieses Jahres regte die Gemeindeverwaltung Wintrich, wie sie es auch schon in den vergangenen Jahren getan hatte, einen Sonnenblumen-Wettbewerb an. Die Bürger konnten sich in der Tourist-Information Sonnenblumenkerne abholen. Viele Wintricher Bürger beteiligten sich an dieser preiswerten und gleichzeitig effizienten Verschönerungsaktion der Gemeinde. Und es ging hoch hinaus. Zwei Rundgänge der Jury waren notwendig, um die schönsten Sonnenblumen in der Gemeinde Wintrich auszumachen. Die Gewinner wurden beim Wein- und Heimatfest geehrt. Diese Ehrung, natürlich mit Sonnenblumen, war natürlich nur eine kleine Anerkennung. Der Spaß und die Verschönerung des Ortes standen im Vordergrund und waren Ziel des Wettbewerbes. Dieses Ziel sei erreicht und auch von vielen Gästen registriert worden, sagte Ortsbürgermeister Dirk Kessler zufrieden. Zahlreiche schöne Sonnenblumen-Arrangements kamen bei dieser Bürgerinitiative zu Stande. Die Gemeindeverwaltung hofft, dass alle bisherigen Beteiligten und ruhig noch "ein paar mehr" an diesem Wettbewerb, der in den nächsten Jahren wiederholt werden soll, teilnehmen werden. Da objektiv die "schönste" Sonnenblume kaum zu finden war, wurden einfach die von den Ausmaßen her höchsten Blumen bewertet. In diesem Jahr wurden dabei alle Rekorde aus der Vergangenheit gebrochen. Die Sieger und Platzierten sowie die Höhe der Gewächse. 1. Platz: Maria und Helmut Schneider (3,89 Meter); 2. Platz: Irmgard und Ferdinand Beicht (3,71 Meter); 3. Platz: Gitte und Rudolf Kilburg (3,07 Meter); 4. Platz: Annemarie und Herbert Reinhard (3 Meter); 5. Platz: Dorlie und Josef Flesch (Höhe: 2,95 Meter). Einen Sonderpreis für das schönste Sonnenblumen-Arrangement erhielt Hildegard Diederichs.

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