Infrastruktur

Zum Artikel "Bürger befürchten Störung des Dorffriedens" (TV vom 27. Oktober) schrieb uns dieser Leser:

In der Gemeinderatssitzung beschließt der Rat einstimmig bei zwei Enthaltungen, die Bauvor anfrage abzulehnen. Es wurde nicht zugestimmt, weil der Investor eine Garage auf die Grundstücksgrenze bauen wollte. Diese Begründung ist lächerlich. Diese Entscheidung war keine angemessene menschliche Leistung und macht Distanz erforderlich. Hier liegt kein Tatbestand vor, der eine Ablehnung rechtfertigt. Das Projekt wurde aus inhaltlichen Gründen abgelehnt und damit diskriminierend gegen eine Minderheit. Diese Kinder und Jugendlichen brauchen Hilfe statt Ablehnung. Sie sind keine Aussätzigen und gehören zur Dorfgemeinschaft, wenn dieses menschlich erforderlich ist. Durch ein solches Handeln der Ablehnung wird unsere Gesellschaft mehr und mehr aus dem Gleichgewicht geraten. Eine träge Gesellschaft ist keine tragende Gesellschaft. Es ist eine Pflichtaufgabe aller, denen, die ohne Schuld in Not geraten sind, zu helfen. Nicht jene, die zu uns kommen, stören den Dorffrieden, sondern jene, die dieses verhindern wollen. Eduard Steffen, Minderlittgen

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