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Innenminister Roger Lewentz bezieht Stellung zur Standortfrage der Polizei in Bernkastel-Kues

Innenminister Roger Lewentz bezieht Stellung zur Standortfrage der Polizei in Bernkastel-Kues

Beschlossen ist das noch nicht: Die Wasserschutzpolizei könnte in Zukunft zumindest im Sommer mit je drei Beamten in Bernkastel-Kues vertreten sein. Ihnen stünde auch ihr Boot zur Verfügung - allerdings nicht mehr ihre derzeitige Dienststelle.

Bernkastel-Kues. Ist die Antwort des rheinland-pfälzischen Innenministers Roger Lewentz (SPD) auf Resolutionen für den Verbleib der Wasserschutzpolizei-Station Bernkastel-Kues nun eine gute oder eine schlechte Nachricht? Endgültig lässt sich das voraussichtlich erst im Februar 2017 sagen. Deshalb wird das Schreiben, das Ulf Hangert (CDU), Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues, in der Sitzung des VG-Rates verliest, auch nicht kommentiert.

Lewentz teilt zu der seit einigen Monaten laufenden Diskussion unter anderem mit: "Im Ergebnis einer ganzheitlichen Analyse aller Wasserschutzpolizeistationen wurde unter anderem vorgeschlagen, die Station in Bernkastel-Kues in einen Außenstandort der Station Trier umzuwandeln."

Als diese Situationsbeschreibung im Mai die Runde machte, war in der Region gleich von einer Schließung die Rede. Stadtrat, VG-Rat und Kreistag sprachen sich in Resolutionen für den Erhalt aus. Eines der Argumente: Gerade im Raum Bernkastel-Kues sei das Verkehrsaufkommen auf der Mosel sehr hoch - speziell wegen der vielen Ausflugs- und Fahrgastschiffe.

In der Stellungnahme des Innenministers heißt es nun: Durch eine Strukturveränderung würden größere Dienstgruppen in der Station in Trier entstehen. Die könnten wesentlich flexibler auf die unterschiedlichen Anforderungen reagieren. Und dann wird Lewentz konkret: "Damit würde es dann künftig möglich sein, dass Bootskontrollen im Bereich Bernkastel-Kues mit drei Beamten durchgeführt werden könnten." Das Trio könne in den "ereignisreichen Sommermonaten" grundsätzlich seinen Dienst in Bernkastel-Kues verrichten, sagt er weiter. Eine Unterbringung sei in den Räumen der Polizeiinspektion (PI) Bernkastel-Kues möglich. PI-Leiter Klaus Herrmann hatte dies vor einigen Wochen bereits berichtet (der TV berichtete). Das Boot der Wasserschutzpolizei bleibe in Bernkastel-Kues stationiert. cb