Internet kann teuer werden

Seit zwei Jahren finden an der Berufsbildenden Schule (BBS) Bernkastel-Kues regelmäßig Veranstaltungen zum Thema "Kostenfallen im Internet" statt. Die Workshops sollen dazu beitragen, Eltern und Schüler für diese Problematik zu sensibilisieren, damit sie sich vor unliebsamen Überraschungen im Internet besser schützen können.

Bernkastel-Kues. (red) Zur jüngsten Veranstaltung begrüßte der Jugendmedienschutzbeauftragte der BBS, Christian Schartz, zum wiederholten Mal zwei Internet-Experten der Verbraucherzentrale Trier. Von den Schülern der teilnehmenden Berufsfachschulklassen (Fachrichtungen Hauswirtschaft sowie Gesundheit und Pflege) wurden - unter Anleitung der Experten - Internetseiten mit vermeintlich kostenlosen Angeboten auf den Bildschirmen aufgerufen. So konnten die Schüler hautnah erfahren, mit welchen Tricks Betrüger im Internet arbeiten und wie rasch man mit einem schnellen Klick darauf hereinfallen kann.

Da schon einige Teilnehmer in der Vergangenheit leidvolle Erfahrungen mit solchen Kostenfallen im Internet machen mussten, entwickelte sich schnell eine sehr lebendige Diskussion, die dazu beitragen wird, dass in Zukunft zumindest die BBS-Schüler bei nur augenscheinlich kostenlosen Angeboten im Internet genauer hinschauen.

Fortgesetzt wird diese Veranstaltungsreihe Anfang 2011 mit weiteren Workshops sowie einer speziellen Veranstaltung für interessierte Eltern.

Für die Elternveranstaltung haben sich der Jugendmedienschutzbeauftragte der BBS Bernkastel-Kues und die Experten der Verbraucherzentrale etwas Besonderes ausgedacht. Dieser Elternabend soll - unter Anleitung der Experten der Verbraucherzentrale Trier - von Schülern der BBS vorbereitet und auch durchgeführt werden.

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