Investition für die Zukunft

Steigender Bedarf an Kindergartenplätzen beschäftigt die Beteiligten in Kröv seit Mitte dieses Jahres. Die Gespräche führten Vertreter der Gemeinde als Bauträger, die KiTa eGmbH Trier als Betriebsträger, Vertreter der Verbandsgemeinde, des Jugendamtes und des Elternausschusses des Kindergartens Kröv.

Kröv. Besonders im Hinblick auf die kommenden gesetzlichen Vorgaben - der Rechtsanspruch ab 2010 für Kinder unter drei Jahren auf einen Kindergartenplatz und ab 2013 für Kinder ab einem Jahr - waren sich die Beteiligten dar über einig, dass für den Kindergarten Kröv ein zukunftsfähiges Gesamtkonzept erarbeitet werden soll.

Der 1998 erbaute Kindergarten Kröv ist ein Drei-Gruppen-Kindergarten, den zurzeit 60 Kinder besuchen. Derzeit fehlen für die Zweijährigen notwendige Plätze, auf die ab 2010 ein Anspruch besteht. Deshalb wurde im Rahmen eines Gesamtplans ein aktuelles Raumkonzept erarbeitet, das in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates Kröv von Architekt Werner Simon (Kinderbeuern) vorgestellt wurde. Um den steigenden Bedarf an Kindergartenplätzen zu gewährleisten, ist ein Anbau an die bestehende Kindertagesstätte erforderlich. Dies bedingt - nach Aussage des Architekten - eine Verlegung des derzeitigen Kinderspielplatzes und eine Änderung im Bereich der Außenanlagen. In dem Anbau sollen zwei Gruppenräume, ein Wickelraum, die WC-Anlage, eine Teeküche, zwei Ruheräume, eine Stellfläche für Kinderwagen sowie das Büro der Leiterin untergebracht werden. Außerdem soll hier ein zweiter Eingang geschaffen werden.

Die Erweiterung und Umstrukturierung des Kindergartens Kröv soll nach vorliegenden Kostenschätzungen 560 000 Euro kosten. Dazu werden vom Kreis 285 000 Euro erwartet. Die Kreisverwaltung signalisiert, dass Anträge für Kindergarten-Baumaßnahmen, die vor den Haushaltsplanberatungen 2010 vorliegen, zur Förderung im Jahre 2010 vorgesehen werden. 265 000 Euro an Kosten muss die Gemeinde als Bauträger übernehmen Trotz der angespannten Finanzlage stimmte der Gemeinderat Kröv einstimmig der Maßnahme zu. Ratsmitglied Rainer Trossen (SPD): "Das ist eine wichtige und sinnvolle Investition für die Kinder und die Jugend unseres Ortes."