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Juden im Kreis Bernkastel-Wittlich

Juden im Kreis Bernkastel-Wittlich

Die bereits am 27. Januar im Mittelmosel-Museum in Traben-Trarbach eröffnete Ausstellung "Jüdisches Leben in Traben-Trarbach" wurde aufgrund des überaus großen Besucherinteresses bis zum 2. November verlängert. Aus diesem Anlass wird sich auch die diesjährige Kulturwoche in der Barockvilla Böcking mit zwei Veranstaltungen diesem zweifellos dunkelsten Kapitel der Stadtgeschichte widmen.

Traben-Trarbach. (red) Den Auftakt zur Kulturwoche bildet ein Vortrag zum Thema "Juden im Kreis Bernkastel-Wittlich", zu dem der "Arbeitskreis für Heimatkunde Traben-Trarbach" für kommenden Sonntag, 14. September, in Kooperation mit dem "Förderverein Mittelmosel-Museum" in das Museum einlädt.

Über Jahrhunderte, im Mittelalter schon, waren Juden an der Mosel und ihren angrenzenden Regionen zu Hause. Vielfach verstreut bis in die kleinsten Dörfer, waren sie Teil von deren Kultur und gleichzeitig oft Ausgegrenzte. Der Holocaust machte dem Landjudentum ein Ende. In ausgewählten Beispielen soll der Geschichte der Juden im heutigen Kreis Bernkastel-Wittlich nachgegangen werden.

Die Referentin, Dr. Marianne Bühler, ist vormalige pädagogische Mitarbeiterin des Emil-Frank-Institutes in Wittlich. Die Veranstaltung ist zugleich offizieller Auftakt der Kulturwoche 2008 im Mittelmosel-Museum.

Der Vortragsabend beginnt um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei!

Weitere Veranstaltungen der Kulturwoche:

Mittwoch, 17. September, 19 Uhr: "Zeit für die Villa Böcking", Vortrag des Uhrenrestaurators Jochen Vogt (Dortmund); Freitag, 19. September , 19 Uhr: "Alte Musik aus Renaissance und Barock", Konzert mit dem "Trio 07" aus Trier; Sonntag, 21. September, 18.30 Uhr: John Boyne: "Der Junge im gestreiften Pyjama", Lesung mit Stefan Kritten (Annenberg).