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Junge Einwohner entdecken ihren Ort

Junge Einwohner entdecken ihren Ort

Der Jugendaktionstag ist ein Schritt der Gemeinde Osann-Monzel, um die Jugendarbeit im Ort voranzubringen. Mit einer Ralley zur Dorfgeschichte will man gemeinsam Spaß haben, die Kontakte der Jugendlichen untereinander stärken und genauer erfahren, was sich die jungen Menschen von der Gemeinde wünschen.

Osann-Monzel. Die Gemeinde will einen Neuanfang mit den Jugendlichen. Aktuell machen die Vereine und die Kirchengemeinde den Kindern und Jugendlichen Angebote. Aber auch der Gemeinde sind die Jugendlichen wichtig und sie wollen mit den Kindern und Jugendlichen ins Gespräch kommen.
Ein erster Ansatz dafür waren dafür zwei Fragebögen, der im vergangenen Jahr an die Jugendlichen und in der Gemeinde verteilt wurden.
Darin wurde deutlich, dass die Jugendlichen sich einen Treff wünschen, um soziale Kontakte zu Gleichaltrigen zu pflegen, zu spielen und sich zu entspannen. Betont haben die jungen Leute, dass sie dabei nicht alleine gelassen werden wollen.
"Also Raum aufschließen und sagen: 'Jetzt macht!' ist nicht gewünscht. Sie wollen auch Ansprechpartner oder Betreuer haben", berichtet Christoph Thielen, Gemeinderatsmitglied. Weiter erklärt Irmhild Ratiu, ebenfalls im Gemeinderat aktiv: "Das hat uns sehr überrascht, dass die Jugendlichen soziale Kontakte an erste Stelle gesetzt haben und sie auf Ansprechpartner Wert legen."
Mit einem Jugendaktionstag, den der Ausschuss Gesellschaft und Kultur vorbereitet hat, will die Gemeinde den nächsten Schritt machen. Christoph Thielen, Ausschussmitglied erklärt: "Das soll jetzt ein erster persönlicher Kontakt sein und eine Annäherung. Worin das mündet wird man sehen", sagt er zuversichtlich.
Für den Tag haben sich die Gemeinderatsmitglieder eine Dorfralley ausgedacht, die sich mit Geschichte und Geschichten aus den beiden Ortsteilen beschäftigt. Themen werden unter anderem Peter Zugettho, die Monzelmännchen und die Zeinswies' sein. Was sich genauer dahinter verbirgt, wird jetzt noch nicht verraten, "denn sonst ist ja die Spannung weg", so Irmild Ratiu mit einem Augenzwinkern. Die Initiatoren freuen sich auf jeden Fall jetzt schon auf den Nachmittag und sind gespannt wie die Resonanz sein wird. Irmhild Ratiu meint: "Ich hoffe, dass viele mitmachen und wir Ideen bekommen, wie wir die Jugendarbeit weiter entwickeln können, denn von Erwachsenen aufgestülpte Konzepte, funktionieren meist nicht."
Angesprochen sind Kinder und Jugendliche von sieben bis 17 Jahre. Los geht es am Samstag, 19. September, um 13 Uhr, enden soll der Nachmittag gegen 18 Uhr. Wichtig ist den Veranstaltern, dass die Teilnehmer sich bis zum 16. September anmelden, damit man mit Getränken, betreuen und einem kleinen Imbiss planen kann. Formulare gibt es im Gemeindebüro.