Junge Klänge in alten Mauern

Junge Musiker aus der Region stellten sich mit ihren Instrumenten bei einem Konzert in der alten Kirche in Hasborn vor. Zu hören waren Klavier, Blockflöte, Trompete und Akkordeon.

Hasborn. (red) Alle waren aufgeregt, alle hatten Lampenfieber, aber alle mussten auf die Bühne. Viele Nachwuchsmusiker zwischen fünf und 17 Jahren überwanden ihre Angst vor dem Publikum in der alten Kirche in Hasborn und überzeugten schließlich die 120 Zuhörer von ihrem Können. Anfänger und Fortgeschrittene auf verschiedenen Instrumenten kamen zum Zug. Die Idee dahinter: Jungen, mutigen, talentierten Instrumentalisten ein Forum für erste öffentliche Auftritte zu bieten.

Der 15-jährige Simon Immik aus Hasborn eröffnete den musikalischen Nachmittag. Dass er auf dem Klavier bereits fortgeschritten ist, war bei der Interpretation der drei Werke modernerer Komponisten und Arangeure deutlich spürbar. Danach wagte sich Larina Lebenstedt mit der Sonate in G-Dur an ein Werk von Ludwig van Beethoven.

Naturtalent auf dem Akkordeon: Jonathan Zelter



Ein besonderes Erlebnis war der Vortrag der fünfjährigen Lisa Kremer aus Wittlich auf dem Flügel. Mit nur einem halben Jahr Musikunterricht wusste sie ihre Zuhörer zu erfreuen. Danach spielten Tobias Krause und sein Bruder Thomas aus Manderscheid Werke für Klavierschüler. Als abschließenden Vortrag spielten Larina Lebenstedt und Carina Baum vierhändig ein Jazz-Stück. Die jungen "Künstler" waren von Musiklehrerin Larissa Herb auf ihren Auftritt vorbereitet worden.

Andere Klänge schlug die Blockflötengruppe an, unter der Leitung von Frau Wetzler von der privaten Musikschule aus Daun. Mit den Besetzungen Sopran-, Alt- und Tenorblockflöte sowie zwei Querflöten kamen diese Instrumente in der Kirche hervorragend zur Geltung. Die Interpretinnen Johanna Ludwig, Lisa Salker, Annika Weiland, Lena Schwarzmann, Lara Metternich und Lena Bauer zeigten bereits ihre große Fertigkeit.

Auch Blechmusiker kamen zum Zug. Der 13-jährige Peter Krones aus Eckfeld und der 17-jährige Pascal Schönhofen aus Heidweiler begeisterten mit ihren Trompeten. Den Abschluss bildete Jonathan Zelter aus Bombogen mit seinem Akkordeon. Er ist vermutlich als Naturtalent geboren. Mit seinem Instrument bildete er eine Einheit, die alle Anwesenden in seinen Bann zog.

Die Veranstaltungsreihe soll auch im nächsten Jahr fortgesetzt werden. Dafür können sich immer wieder auch neue Interessenten bewerben.

Wer sich für die Veranstalung interessiert, kann sich melden unter Telefon 06574/659.