"Jungwinzer des Jahres" kommt von der Mosel

"Jungwinzer des Jahres" kommt von der Mosel

Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) hat zum dritten Mal den "Jungwinzer des Jahres" gekürt. Die beiden Erstplatzierten kommen von der Mosel.

Frankfurt/Kesten/Bernkastel-Kues. (red) "Jungwinzer des Jahres" wurde Matthias Meierer vom gleichnamigen Weingut Meierer aus Kesten. "Vizemeister" wurde Maximilian Ferger vom Weingut Witwe Dr. H. Thanisch aus Bernkastel-Kues (Mosel). Den dritten Platz belegte Andreas Braunecker vom badischen Weingut Rudolf Bosch aus Kronau.

Eine Fachjury aus Vertretern des Deutschen Weininstituts (DWI), der Fachzeitschrift "Wein + Markt" sowie der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) und der DLG wählte aus den besten deutschen Weintalenten die Sieger aus. Die feierliche Preisverleihung findet im Rahmen der DLG-Sieger-Gala der Bundesweinprämierung am 31. Oktober in Frankfurt am Main statt.

Mit dem Preis des besten Jungwinzers fördert die DLG gezielt den deutschen Winzernachwuchs und vor allem nachhaltige Qualitätsarbeit als wichtigen Erfolgsfaktor. Vor einer Experten-Jury musste der Winzernachwuchs sein Können und Fachwissen in den Bereichen Oenologie, Wein-Sensorik und internationale Weinwirtschaft in Theorie und Praxis unter Beweis stellen. Um die Endrunde der besten Jungwinzer in Frankfurt zu erreichen, mussten die Teilnehmer sich über einen Online-Test qualifizieren, der nicht nur Fachkenntnis, sondern auch ein Gefühl für die Branchenthemen der nächsten Jahre erforderte.

Die 14 Kandidaten mit dem besten Ergebnis wurden dann nach Frankfurt eingeladen, wo vor einer Fachjury die drei Erstplatzierten ermittelt wurden.

Beeindruckt war die Jury vom hohen Fachwissen und weinbaulichen Know-how der Finalteilnehmer, und ein besonderes Lob gab es von ihr für die Sieger. "Die Liebhaber deutscher Weine und Sekte müssen sich auch in Zukunft keine Sorgen um die Qualität ihrer Lieblingstropfen machen. Von der Rebe bis ins Glas zeigt der deutsche Nachwuchs ein geschicktes Händchen und den richtigen Riecher", lobt der Leiter der DLG-Bundesweinprämierung Stephan Schöller die Leistungen der Wettbewerbsteilnehmer.

Mit der Preisverleihung auf der DLG-Sieger-Gala am 31. Oktober in Frankfurt findet die diesjährige Bundesweinprämierung ihren Abschluss. Hier kürt die DLG aus über 4600 Weinen und Sekten von rund 550 deutschen Winzern die herausragenden Weinkollektionen und Weinerzeuger. Neben dem besten Jungwinzer wird auch der "Winzer des Jahres" gekürt, der mit dem Bundesehrenpreis in Gold des Bundesministeriums ausgezeichnet wird.