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Kein großer Rodelansturm im Hunsrück erwartet: Dennoch einige Straßen

Schneebruch : Kein großer Rodelansturm im Hunsrück erwartet: Dennoch diverse Straßen gesperrt

Wieder Winterwetter am Wochenende: Wie bereiten sich die Verantwortlichen rund um den Erbeskopf vor? Vera Höfner, Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Thalfang und Vorsteherin des Zweckverbandes Erbeskopf, erwartet nach eigenen Angaben „keinen großen Ansturm von Gästen“.

Allerdings rechnet sie damit, dass viele Menschen sich im Schnee vergnügen und diese aufgrund der weitläufigen Schneelandschaft sich in unserer Verbandsgemeinde verteilen.“ Dennoch werde man den ruhenden Verkehr kontrollieren, um wildes Parken zu vermeiden und vorrangig Rettungswege, Wirtschaftswege und Ähnliches freizuhalten. Sie warnt: „Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung werden sanktioniert.“

Die Polizei wird auch am die Wintersportgebiete der Region im Blick haben, auch den Erbeskopf. Damit will sie nach eigenen Angaben „gemeinsam mit den zuständigen Ordnungsbehörden teilweise chaotischen Verkehrsverhältnissen und Verstößen gegen die Corona-Beschränkungen vorbeugen“. Nachdem sich bereits am vergangenen Wochenende die Situation in den Ausflugszielen entspannt hatte, setzt die Polizei auch an diesem Wochenende auf die Vernunft und Einsicht der Menschen. Nichtsdestotrotz werden die Beamten verstärkt präsent sein, gegen Falschparker vorgehen und die Nichtbeachtung der Corona-Regeln ahnden. Karl-Peter Jochem, Pressesprecher des Polizeipräsdiums Trier appelliert an die Schneebegeisterten, auch an diesem Wochenende zurückhaltend zu sein.

Wintersport am Erbeskopf ist weiterhin nicht möglich. Die Zufahrtsstraße, die L 164, bleibt zwischen der Idarbrücke und der Hunsrückhöhenstraße bei Bäsch bis 18. Januar geschlossen, ebenso die K 130, sprich die Zufahrt zu den Parkplätzen des Wintersportgebietes sowie die K 50 und K 121 bis zum 31. Januar. Der Grund ist nach Angaben der Kreisverwaltung die anhaltende Schneebruchgefahr.

Kontrollen zur Corona-Bekämpfung hat man beim Kreis Bernkastel-Wittlich derzeit nicht vorgesehen. „Sollte die Sperrung der L 164 wie vorgesehen am 18. Januar auslaufen, „wäre diese Frage mit Blick auf die folgenden Wochenenden neu zu beantworten. Hier stehen die zuständigen Behörden in enger Abstimmung“, heißt es aus der Kreisverwaltung. Nach wie vor empfiehlt Manuel Follmann, Pressesprecher des Kreis, aufgrund von Schneebruchgefahr, bewaldete Flächen nach Möglichkeit zu meiden.

Nach Angaben des Landesbetriebs Mobilität sind wegen Schneebruchgefahr zudem folgende Straßen gesperrt:

Die L 159 Morbach-Hinzerath (Kreis Bernkastel-Wittlich) Richtung Bruchweiler (Kreis Birkenfeld) bis auf Weiteres; L 142 Hirschfelder Hof (Zerf, Kreis Trier-Saarburg nach Weiskirchen bis voraussichtlich 22. Januar; L 151, Abfahrt L 148 Reinsfeld – Osburg beides Kreis Trier-Saarburg) bis voraussichtlich 18. Januar; L 146 Reinsfeld – Holzerath (beides Kreis Trier-Saarburg) bis voraussichtlich 22. Januar. Die L 16 zwischen Bettenfeld und Deudesfeld laut Straßenmeisterei Manderscheid ab sofort wieder geöffnet.

Kreisstraßen: K 126 (Idarkopf) zwischen Hochscheid und der Kreisgrenze bis auf Weiteres gesperrt, ebenfalls die K 24 zwischen Parkplatz Stipse und Kreisgrenze Richtung Hochscheid, die K 125 und K 56 (Vierherrenwald) bis auf Weiteres gesperrt. Wieder offen sind die K 88 zwischen Gornhausen. Auch die B  269 in Erbeskopfnähe zwischen Hüttgeswasen Abfahrt Oberhambach ist wieder befahrbar.