Keine Diskussion

WITTLICH. (sos) Außen altertümlich, innen bunt: Das Haus der Jugend im Gebäude der alten Sparkasse an der Kurfürstenstraße ist auch an seinem Nachfolgestandort zu einer festen Institution geworden, die die Stadt finanziell fördert.

Hans-Josef Floter, Leiter des Hauses der Jugend, konnte praktisch nur guten Tag und auf Wiedersehen sagen, als es im Stadtrat um den Haushaltsplanentwurf für das Haus der Jugend 2006 ging, das er leitet. Es gab weder Fragen noch Diskussionbedarf von Seiten der Stadträte, die der Vorlage einstimmig zustimmten. Demnach zahlt die Stadt auch in diesem Jahr einen Betriebskostenzuschuss in Höhe von rund 113 400 Euro und erstattet der Awo die Miet- und Nebenkosten in Höhe von 39 200 Euro. Der Zuschuss der Stadt mit 152 500 Euro insgesamt beträgt damit fast 70 Prozent der Gesamtkosten, die im Planentwurf mit 222 240 Euro angegeben sind. Der Personalkostenzuschuss des Landes beläuft sich auf 25 000 Euro ( bei insgesamt 148 000 Euro Personalkosten). Der Kreis schießt 20 000 Euro zu.