Keine Entscheidung im Holzmann-Prozess zur Urkundenfälschung

Keine Entscheidung im Holzmann-Prozess zur Urkundenfälschung

Das Verfahren gegen Matthias Holzmann, den ehemaligen Leiter der Touristinfo Traben-Trarbach, und seine Ehefrau wegen gemeinschaftlich begangener Urkundenfälschung wurde am heutigen Freitag nicht beendet.

Nach einer fast fünfstündigen Verhandlung kündigte Richter Oliver Emmer an, er wolle noch einige Auskünfte bei der deutsch-chilenischen Handelskammer in Chile einholen.

In der Verhandlung war es um die Frage gegangen, ob Holzmann bei seiner Einstellung in Traben-Trarbach ein falsches Zeugnis vorgelegt hatte. Die Staatsanwaltschaft hatte dies so gesehen und einen Strafbefehl beantragt, den Emmer allerdings abgelehnt hatte.

Der Richter hat stattdessen die Hauptverhandlung anberaumt. Auf TV-Anfrage erklärte Emmer, dass er den Strafbefehl abgelehnt hatte, weil er Bedenken gehabt habe, ob Holzmann mit Vorsatz gehandelt habe. Diese Bedenken habe er immer noch, sagte Emmer nach der Verhandlung.

Mehr von Volksfreund