Kilometerlanger Stau nach Unfall zwischen Mülheim und Monzelfeld

Mülheim · Mehr als drei Stunden lang war die L 158 am Mittwoch nach einem Unfall gesperrt. Vor allem deshalb, weil zuerst Feuerwehrleute und dann Mitarbeiter einer Spezialfirma die verschmutzte Straße reinigen mussten.

Mülheim. Nach einem Zusammenstoß zwischen einem leeren Autotransporter und einem Traktorgespann ging am Mittwoch auf der L 158 stundenlang nichts mehr. Zumindest die Lastwagen aus Richtung Hunsrückhöhenstraße stauten sich kilometerweit. Kurz vor 9 Uhr waren sich die beiden Fahrzeuge in der ersten Haarnadelkurve hinter Mülheim (in Richtung Monzelfeld) begegnet. Dabei knallte die am Ende des Lasters angebrachte Hebebühne in ein Rad und den Tank des Traktors, der auf der Fahrbahn stehen blieb. Dessen Fahrer wurde leicht verletzt.
Aus dem Tank seines Gefährts lief eine größere Menge Diesel aus. "Es waren 300 bis 400 Liter", sagt Klaus Herrmann, Leiter der Polizeiinspektion (PI) Bernkastel-Kues. Kräfte der Mülheimer und Kueser Feuerwehr rückten an, um den Kraftstoff aufzufangen beziehungsweise abzubinden. Nach Angaben der Polizei gelang dies aber nur zum Teil. Mitarbeiter der Spezialfirma reinigten deshalb die Straße. Das alles dauerte seine Zeit. Erst gegen 12.30 Uhr floss der Verkehr wieder. Ein Teil des Diesels war aber ins Erdreich geflossen. Deshalb gingen die Arbeiten am Nachmittag weiter. Die Erde wurde ausgebaggert. Auch hier war eine Spezialfirma am Werk. Der Verkehr wurde für diese Zeit per Ampel geregelt.
Nach Auskunft der Polizei wendeten viele Autofahren auf der kurvigen Strecke oder kamen über Wirtschaftswege weiter. Den Lastwagen aus Richtung Hunsrück war dies auf der viel befahrenen Verbindung zwischen Hunsrück und Eifel nicht möglich. Deshalb habe es auch eine Zeit gedauert, bis der Verkehr wieder normal geflossen sei, heißt es bei der PI Bernkastel-Kues. cb