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Kindergarten bereitet sich auf die Kleinen vor

Kindergarten bereitet sich auf die Kleinen vor

Im Thalfanger Kindergarten Regenbogen stehen die letzten Umbauarbeiten an, um die unter dreijährigen Kinder unterzubringen. Gleichzeitig bereitet der Zweckverband der zwölf Gemeinden bereits die Aufnahme der ein- bis zweijährigen Kinder im Kindergarten Arche Noah ab 2013 vor.

Thalfang. (cst) Der Zweckverband der zwölf Gemeinden befasste sich in seiner jüngsten Sitzung mit dem Rechtsanspruch der Kleinkinder auf einen Kindergartenplatz. Im Kindergarten Regenbogen werden in diesem Herbst die letzten Arbeiten aufgenommen, um zusammen mit der Kita Arche Noah maximal 21 Kinder zwischen zwei und drei Jahren versorgen zu können. Dazu wird der Toilettenbereich verkleinert, um zusätzlichen Platz für einen Wickeltisch zu schaffen. Zudem entsteht ein zusätzlicher Lagerraum für Turngeräte und Matten. Die Kindergartenleiterin erhält ein neues Büro im Keller des Gebäudes. Das bisherige Büro wird dem Essbereich des Kindergartens zugeschlagen. Außerdem wird in der Küche eine Wand versetzt. Ein großer Raum im Keller der Kita Regenbogen wird aufgeteilt. Neben dem neuen Büro für die Leiterin entstehen Förderräume für die Kinder sowie ein neuer Personalraum.

Die Gesamtkosten für die Arbeiten beziffert Hermann Paulus von der Gemeindeverwaltung mit 100 000 Euro. Der Kreis fördert diese Arbeiten mit 30 Prozent. Der Zweckverband bereitet den Kindergarten Arche Noah bereits auf die Aufnahme von Ein- bis Zweijährigen vor. Diese haben ab 2013 einen gesetzlichen Anspruch auf einen Kindergartenplatz. Der Zweckverband beauftragte das Thalfanger Architekturbüro Bruckner, drei Alternativen für eine Umgestaltung des Kindergartens Arche Noah auszuarbeiten. Nach einem Termin vor Ort, der noch dieses Jahr stattfinden soll, werden sich die Mitglieder des Zweckverbandes für eine Alternative entscheiden. Bis 2013 sollen die notwendigen Arbeiten erledigt sein. Die Anzahl der Plätze, die für die ein- bis zweijährigen Kinder geschaffen werden sollen, steht noch nicht fest. Auch über die voraussichtlichen Kosten kann Paulus keine Aussage treffen.