Kirche

Zum Rechtsstreit Thiesen gegen die Pfarrgemeinde Zeltingen und Dechant Georg Moritz meinen diese Leser:

Die einseitige Berichterstattung und die Veröffentlichung unqualifizierter persönlicher Äußerungen von Privatpersonen im TV zum Rechtsstreit Thiesen gegen die Pfarrgemeinde Zeltingen und Dechant Georg Moritz haben ihn selbst in ungerechtfertigter Weise übel getroffen. Was bleibt einem Verwalter eines großen Kirchengemeindeverbandes bei vom Bistum drastisch verordneten Sparmaßnahmen anderes übrig, als unter anderem auch im Personalbereich nach machbaren Einsparungen zu forschen. Sein Versuch, die sich dort darstellende Überbesetzung mit den Kirchenmusikern Thiesen in sozial verträglicher Weise umzuverteilen, wurde von den Betroffenen in rigoroser Weise abgeblockt. Alle vorgeschlagenen Alternativen wurden ebenfalls abgelehnt. In den Pfarreien Monzelfeld und Longkamp konnten die von den Eheleuten Thiesen verrichteten Dienste nicht finanziert werden. Es kann doch nicht sein, dass in Monzelfeld und Longkamp durch zu erbringende Leistungen Kosten entstehen, die weiterhin vom Kirchengemeindeverband Bernkastel-Kues bezahlt werden sollen. Es ist erschreckend, wie sich in Teilen der Bevölkerung der Pfarreiengemeinschaft Bernkastel-Kues und im angrenzenden Hunsrück eine üble Hetze und Verleumdungsstimmung entwickelt hat. Es ist die Rede von Lüge und Ignoranz. Zahlreiche anonyme Beschimpfungen haben Dechant Moritz auf verschiedene Weise erreicht. Die Glaubwürdigkeit dieses geachteten Priesters am Altar infrage zu stellen, ist beschämend. Derartige Kritik kann nur gerechtfertigt sein, wenn fundierte Recherche und objektive Beurteilung dazu führen. Diese Mühe haben sich die Kritiker offenbar nicht gemacht. Im Übrigen drängt sich leider auch der Gedanke auf, dass die Priester durch das Bistum keine Unterstützung in der Öffentlichkeit zu erwarten haben. Michael Sahler, Verwaltungsrat Kues, Paul Peter Coen, Verwaltungsrat Kues, Peter Hettgen, Vorsitzender Pfarrgemeinderat Kues

Mehr von Volksfreund