Kirmes in Wittlich: Fliegende Ferkel für die Party des Lebens

Kostenpflichtiger Inhalt: Volksfest : Fliegende Ferkel, Party des Lebens: Alles rund um die 70. Säubrennerkirmes in Wittlich (Fotos/Video)

Die ehemaligen 50-Jährigen haben in diesem Jahr die Sau rausgelassen bei der Wittlicher Kirmes. Das mussten auch ihre Nachfolger ausbaden. Wir haben die ersten Kirmestage in Texten, Fotos und Video zusammengefasst und berichten weiter aktuell.

Schon von Weitem sichtbar war der Festumzug zur 70. Wittlicher Säubrennerkirmes am Samstagnachmittag. Grund waren ein, oder besser gesagt, zwei Geschenke der letztjährigen 50-Jährigen (Jahrgang 1967/68) für ihre Nachfolger, die sich in diesem Jahr traditionell für die Kirmes wieder alle in Wittlich zum Feiern getroffen haben.

An der Markuskirche wurden die aktuellen Jubilare, traditionell die letzte Gruppe im Festumzug, von ihren Vorgängern gebührend empfangen und mit zwei riesigen Geschenken bedacht: eine überdimensionale, mit Helium gefüllte Möhre, und ein ebenso großes, ebenfalls fliegendes Schwein. Mit diesen beiden im Schlepptau ging es dann weiter zum Marktplatz, wo sich die Zuggruppen trafen, die Gäste bereits warteten und die Saubratenausgabe startete.

Von der Marktbühne aus gab Dorle Ehlen, 2018 eine der Fuffziger, den Jubilaren neben Verpflegung für das sonntägliche Pignick (die Schreibweise orientiert sich an dem englischen Wort Pig für Schwein) noch einen guten Rat mit auf den Weg für die restliche Kirmes: „Habt Spaß, das ist die Party eures Lebens!“

Zuvor hatte Stadtschreiber Detlef Boor bereits das Kirmesprotokoll für 2018 verlesen und an die geplante Eingemeindung von Flußbach erinnert, an den Zusammenschluss des Wittlicher Blasorchesters mit dem MV Bergweiler statt, scherzhaft gemeint, mit dem MV Bombogen und den Rekord von 125 verzehrten Schweinen.

Eindrücke von der Wittlicher Säubrennerkirmes 2019

Bürgermeister Joachim Rodenkirch begrüßte die zahlreichen Zuschauer auf dem Markplatz und wünschte allen eine friedliche Kirmes, was am Freitag und am Samstag so sein sollte (siehe Extra mit der Polizeibilanz).

Nicht von Weitem sichtbar, aber hörbar war am Freitagabend das Säubrennerfestspiel im gut besuchten Stadtpark, das die Neuerburger Böllerschützen traditionell begleiteten.

Auch zur Eröffnung des Rummels am frühen Freitagabend sowie am Sonntagnachmittag, trotz des etwas ungemütlichen Wetters,  kamen viele Gäste. Weniger allerdings am Samstagabend. Da schien der Regen vielen die Lust auf die Kirmes genommen zu haben.

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